24.6.2025 18:00 Uhr

Ein Meer aus Ruinen

Wiederaufbau in Gdańsk und Hamburg

  • Klaus Zernack Colloquium, Auf Deutsch
  • Majakowskiring 47, 13156 Berlin
  • Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Deutsch-Polnisches Haus

Ein Meer aus Ruinen. Wiederaufbau in Gdańsk und Hamburg“

Im Rahmen des Klaus Zernack Colloquiums 2025 mit dem Leitthema „Aus Ruinen – Krieg, (Wieder)Aufbau und Transformation“, widmen wir uns mit Gdańsk und Hamburg am 24.6. dem Wiederaufbau zweier bedeutender Hafenstädte nach dem Zweiten Weltkrieg.

 

Unter dem Titel „Ein Meer aus Ruinen. Wiederaufbau in Gdańsk und Hamburg“ diskutieren zwei ausgewiesene Experten der Architektur- und Stadtgeschichte über unterschiedliche Herangehensweisen bei der historischen Aufarbeitung des Wiederaufbaus in beiden Städten:

  • Prof. Dr. Jacek Friedrich (Universität Gdańsk) beleuchtet den Wiederaufbau von Gdańsk im Spannungsfeld zwischen ideologischer Deutung, nationalem Erbe und städtebaulichem Wandel.

Die vergleichende Perspektive auf Gdańsk und Hamburg ermöglicht hierbei nicht nur neue Einsichten in nationale Wiederaufbaustrategien, sondern auch in die Rolle transnationaler Einflüsse und gemeinsamer Erinnerungsräume im europäischen Kontext.

 

 

Dr. phil. Jacek Friedrich ist Kunsthistoriker an der Universität Danzig und Direktor des Gdinger Stadtmuseums. Er ist Mitglied der Danziger Wissenschaftlichen Gesellschaft, des Redaktionsausschusses des „Danziger Jahrbuchs“, des polnischen Nationalkomitees von ICOMOS, des Kulturrats des Bürgermeisters der Stadt Danzig und der Woiwodschaftskommission für Stadtplanung und Bauwesen. Zudem ist der Vorsitzender der Dr. Katarzyna-Cieślak-Stiftung und Mitherausgeber der Verlagsreihe „Gedania Artistica“. Zu seinen Veröffentlichungen zählen Neue Stadt im alten Gewand: Der Wiederaufbau Danzigs 1945-1960, Die visuelle Selbstdarstellung der freien Stadt Danzig in Aufbruch und Krise. Das östliche Europa und die Deutschen nach dem Ersten Weltkrieg und Modernitätsbegriff und Modernitätspropaganda im polnischen Architekturdiskurs der Jahre 1945-1949 in Imaginationen des Urbanen. Konzeption, Reflexion und Fiktion von Stadt in Mittel- und Osteuropa. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Architektur Danzigs von der Neuzeit bis zur Gegenwart, die Beziehung zwischen visueller Kultur und Ideologie im 19. und 20. Jahrhundert, städtischer Wiederaufbau nach 1945, Architektur, Design und Architekturdiskurs in Polen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Für seine Beteiligung an der Rettung von Antiquitäten und Artefakten während des Brandes der St. Katharinenkirche wurde ihm das Silberne Verdienstkreuz verliehen. Von 2020 bis 2024 war er Direktor des Nationalmuseums in Gdańsk.

 

Klaus Zernack Colloquium 2025

Aus Ruinen – Krieg, (Wieder)Aufbau und Transformation


Das Klaus Zernack Colloquium des Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften findet in diesem Jahr als Kooperationsveranstaltung mit dem Deutsch-Polnischen Haus statt.

CBH PAN Berlin Logo kurz